Falk Schreiber, Kulturjournalismus

 

 

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Falk Schreiber

Kulturjournalismus

Sie tritt, sie trotzt, sie wütet

Kampflos gibt der Körper nicht auf: Sylvana Seddigs Videotanz in Zeiten der Tröpfcheninfektion.

(...) Die Pandemie existiert doch nur, weil unser Körper sich mit seiner Sterblichkeit zu Wort meldet“, sagt Seddig: „Unser Körper ist immer noch im Hier und Jetzt verhaftet, und wenn er nicht integrierter Bestandteil unseres Seins ist – was passiert dann?“ Der Körper meldet sich, und die Choreografie der Körpervermeidung im Stadtpark ist im Grunde nichts als das Ignorieren dieser Wortmeldung. Seddig dagegen prügelt mit ihren Videoperformances die Körperlichkeit zurück in die Wahrnehmung. (...)

Aus: Tanz.Media, 7. 4. 2020


Kommt rein, hier ist was los!

Theaterarchitektur – Wie Kulturimmobilien die Stadträume prägen

(...) Die meisten Theatergebäude im deutschsprachigen Raum sind keine Neubauten, sondern stammen aus der Jahrhundertwende oder sind wie Bremen Kopien von Vorgängerbauten aus dieser Zeit. Und das war eine Zeit, in der Abgrenzung tatsächlich eine relevante Kategorie war: Das aufstrebende Bürgertum grenzte sich einerseits zum Adel ab, andererseits zur Arbeiterschaft, zum Bauerntum sowieso. Und das machte es, indem es sich mit einer Repräsentationsarchitektur umgab, die an barocke Schlösser erinnerte, mit Türmchen und Putten und aufwendigen Gemälden: Theater als Ort, an dem sich das Bildungsbürgertum seiner selbst vergewisserte, wurde zum Verteidigungsbauwerk eines bestimmten Bildungskanons. Symptomatisch: "Ein Denkmal bürgerlichen Gemeinsinns" steht groß über dem Giebel des 1907 vom damals vielbeschäftigten Architekturbüro Fellner & Helmer gebauten Stadttheaters Gießen. Und dieser "bürgerliche Gemeinsinn" setzt explizit auf Ausschluss; eine gewisse Schwellenangst soll dafür sorgen, dass sich nicht Kreti und Pleti in die heiligen Hallen der Kunst trauen. (...)

Aus: Nachtkritik, 18. 2. 2020

 

Spezialist für physisches Erzählen

Vom Köpenicker Plattenbau zu «Don Giovanni»: Sebastian Zimmler ist der Mann fürs Körperliche am Hamburger Thalia Theater. Für allerdings hoch­reflektierten Körpereinsatz

Sebastian Zimmler erzählt aus dem Theateralltag. Repertoirevorstellung am Hamburger Thalia, er spielt in Christopher Rüpings gegen Ende etwas mäandernder Inszenierung von Benjamin von Stuckrad-Barres „Panikherz“, Unruhe im Saal. Und kurz nach der Pause nölt eine Stimme aus dem Publikum: „Laaaaaaaangweilig!“ „Ich habe gecheckt, okay, das ist ein Schüler, der sitzt mit drei weiteren Jungs in der hintersten Reihe. Und da habe ich gesagt: ,Gut, dann wäre es konsequent, wenn du jetzt gehst!‘“ Situation erstmal professionell entschärft, das Publikum ist wieder präsent. Und die Antwort „Nee, ich warte, ob noch was Spannendes passiert!“ kann Zimmler dann aufnehmen und in sein Spiel integrieren. So geht man als guter Schauspieler mit Zwischenrufern um. (...)

Aus: Theater heute 02/2020

 

Hose an, Hose aus

Eine Frau flieht vor einer Nachricht – Deutsches Schauspielhaus Hamburg – Dušan David Pařízek tut mit David Grossmans Roman so, als würde er nichts tun

(...) Der Abend macht sich also ziemlich viel Mühe, um auszusehen wie armes Theater. Die Wüste? Wird einfach mit den Projektoren imaginiert, als Schattenspiel, das auch noch eine halbwegs jugendfreie Sexszene ermöglicht. Ein Fluss, den es zu durchwaten gilt? Zwei Eimer Wasser. Vergehende Zeit? Ein tickendes Metronom. Nicht einmal eine Garderobe gibt es, die Figuren ziehen sich auf offener Bühne um, und wenn sie sich umziehen, dann machen sie das nicht etwa, um mit den neuen Kleidern in eine neue Rolle zu schlüpfen – Figuren definierende Kostüme existieren schlicht nicht (Kostüme: Kamila Polívková).

Stattdessen verweist das Nichtpassen der Kleidung auf eine Gesellschaft im ständigen Krisenmodus. Eine ganze Szene lang probiert Hannig immer wieder neue Outfits an, Hose an, Hose aus, Rock an, Bluse an, Rock aus. Nichts passt. In dieser Welt ist alles unpassend. Wie klug das alles gebaut ist! Wie fein, wie humorvoll, wie abgründig! Und wie wenig Hoffnung einem dieses Schauspielglück lässt! Keine Chance hat dieses Land, diese Liebe, diese Menschheit. Man glaubt Hannig ihren Ausruf, und es schmerzt, ihn zu glauben. (...)

Aus: Nachtkritik, 24. 1. 2020


Banksy zeigt seine Kunst vor den Toren Hamburgs

In Wentorf hat ein Sammlerpaar mit dem Woods Art Institute ein ambitioniertes, privates Ausstellungshaus gegründet.

Willkommen im Speckgürtel. Wenn man mit dem Auto nach Wentorf anreist, steht man am Ortsrand im Stau, wenn man allerdings die 20 Minuten Fußmarsch vom Bahnhof Reinbek auf sich nimmt, durchquert man den Wohlstand der Vororte. Man überschreitet die Bille, dann geht es durch eine schmucke Wohnsiedlung, dann werden die Einfamilienhäuser zu Villen, die Villen zu Schlössern, die Gärten zu Parks. Nachdem man einen wildschweinzerwühlten Geesthang erklommen hat, steht man unvermittelt vor einem veralgten Schwimmbecken, in dem Golfischschwärme ihre Runden ziehen. Und auf der angrenzenden Wiese ruhen zwei Körper: Steinskulpturen von Laura Eckert, grob behauene Brocken, die nur durch die arkadisch anmutende Umgebung als Badende erkennbar sind. Kunst. (…)

Aus: Hamburger Abendblatt, 19. 10. 2019


Ein müder Held

Er war Liliom, Alexej Karenin und viele mehr: Carsten Jung beendet seine Karriere als Solist am Hamburg Ballett. Falk Schreiber porträtiert einen maskulinen, souveränen, sensiblen Tänzerdarsteller

(…) Carsten Jung also sitzt vor seinem Handy und ist erreichbar. Ein muskulöser, kantiger Künstler, Gel in den dunklen Locken, eine Figur, die auch seinen Bühnenrollen ähnelt: maskulin, souverän, kaum ätherisch. Aber gleichzeitig kein Mann, der mit dem Kopf durch die Wand geht, sondern offen, sensibel, verletzbar. Die Entscheidung für das Karriereende war das Ergebnis eines sensiblen Abwägungsprozesses, keine spontane Idee. „Der ausschlaggebende Grund kommt schleichend“, erzählt Jung im Singsang, der seine thüringische Herkunft verrät, durchsetzt mit englischen Begriffen, die auf die Arbeitssprache im Hamburg Ballett verweisen. „Man erreicht ein gewisses Alter, und je älter man wird, umso mehr tritt die Regeneration bei Verletzungen ins Zentrum.“ (…)

Aus: Tanz, 08/19


Flucht als Readymade

Zwischen Selbstinszenierung und klarer politischer Verortung: Die große Retrospektive von Ai Weiwei in Düsseldorf ermöglicht Differenzierung.

(…) Man muss Ai nicht mögen. Man kann auch diese Ausstellung kritisieren, als auf den Effekt hin konzipiert, als populistisch, als politisch unscharf. Aber: Indem man ihn ausschließlich als Selbstdarsteller schmäht, wird man Ais Kunst nicht gerecht – und für diese Erkenntnis lohnt die Düsseldorfer Schau auf jeden Fall.

Aus: taz – die tageszeitung, 9. 7. 2019


Wenn der Pop erwachsen wird

Sex, Exzess, Rausch? Es geht auch ohne: Die Hamburger Deichtorhallen zeigen eine von Max Dax kuratierte Ausstellung zum Verhältnis von Kunst und Popmusik: „Hyper. A Journey into Art and Music“.

Eine Aussage, bei der unzählige Hamburger Musiker in die Tischkante beißen werden: „Neben den Beatles sind Scooter die vielleicht berühmteste Band dieser Stadt“, sagt Max Dax. Tatsächlich spricht es nicht für die Popkulturme­tropole, wenn ihre wichtigsten Exporte eine Gruppe aus Liverpool und ein Bumstechnokollektiv aus dem Vorort sind. Allerdings ist Max Dax nicht irgendwer: Der 1969 als Maximilian Bauer in Kiel geborene Journalist war unter anderem Chefredakteur der Zeitschriften „Spex“ und „Electronic Beats“ und ist mittlerweile die deutschsprachige Autorität, wenn es darum geht, intellektuell beschlagen über Popmusik zu reden. In den Hamburger Deichtorhallen hat Dax die Ausstellung „Hyper! A Journey into Art and Music“ kuratiert – und weil er Scooter, wie gesagt, eine übergroße Bedeutung zuschreibt, liefert deren größter Hit auch den Ausstellungstitel: „Hyper Hyper“.  (...)

Aus: Stuttgarter Zeitung, 7. 3. 2019


Unten und oben

Hamburger Klassenverhältnisse: Sebastian Nübling inszeniert am Thalia Theater die Uraufführung von Simon Stephens’ „Maria“, Karin Beier am Deutschen Schauspielhaus Edward Albees Ehekriegskomödie „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“

Es gibt sie noch, die Arbeiterklasse. Maria etwa: eine reizende Provinzprolette, die selbstbewusst an den ihr schüchtern hinterherpfeifenden Hafenarbeitern vorbeistolziert, die voller Empathie auf ihre Mitmenschen einzugehen weiß, die schwanger ist, ohne zu wissen (oder ohne es zu verraten) von wem, die einen Verehrer freundlich aber bestimmt abzuweisen versteht. Ob sie einen Vater für ihr Kind brauche, fragt der sie nach dem Sex: „Die Leute sagen, was ihnen fehlt, ist, jemand zu haben, mit dem sie die schönen Momente teilen. Die, wenn sie lächeln oder kichern oder in den verrücktesten Farben kacken. Das könnte ich übernehmen.“ Und Maria: „Ich komme zurecht, Danke.“  (...)

Aus: Theater heute, 03/19


Jonathan Meese macht Lübeck zum Gesamtkunstwerk

Spielen, spielen, spielen: Der Künstler verwandelt eine ganze Stadt – und erklärt, warum er dabei gern Grimassen macht. Eine Begegnung.

(…) Meese spielt eine Rolle, seit Jahrzehnten: die des durchgeknallten Künstlers. Und solange die Presse ihm die abkauft, kann er hintenrum seine Kunst machen. Eine Kunst, die in Lübeck einen starken ideologiekritischen Zug angenommen hat, und um den zu verdeutlichen, hat Meese eine allegorische Figur eingeführt: das kleine Kind, das noch nicht von Religion, Politik, Ideologie verbildet ist und sich optimal zum Künstler eignet. „Alles, was ohne Ideologie stattfindet, ist Kunst“, deklamiert er. „Alle Kinder machen Kunst.“

Im direkten Gespräch aber zeigt sich ein anderer Jonathan Meese. Da werden keine „Alle Kinder machen Kunst“-Stanzen abgesondert, da wird nicht grimassiert, da sitzt einem ein freundlicher, reflektierter Herr gegenüber. „Man benutzt die Form, um einen völlig anderen Inhalt zu erschaffen, nämlich den der Politiklosigkeit. Man schreibt ein politikloses Manifest“, erklärt er seine Kritik an Ideologien. Und dieses politiklose Manifest würde dann so aussehen: „Wenn man sagt ,Spielen, spielen, spielen‘, steckt nichts dahinter, kein Gruppenzwang, keine Partei, keine Sekte.“ Spielen. Was das kleine Kind so macht. (...)

Aus: Hamburger Abendblatt, 16. 2. 2019


O Theater! Abstraktionsort! Pfui! Pfui!

Versuch über die Schwierigkeit nein zu sagen – Henri Hüster stolpert am Hamburger Lichthof Theater über einen religionsphilosophischen Text von Klaus Heinrich

(…) Klaus Heinrichs religionsphilosophischer Essay "Versuch über die Schwierigkeit nein zu sagen" erschien 1964. Ein mäandernder Text, der den Geist der Sechzigerjahre atmet, dessen Grundthese aber bis heute relevant ist: dass nämlich der Mensch, der "Nein" sagt, Solidarität aufkündigt und widerständig handelt, sich dabei aber gleichzeitig auch von sich selbst entfremdet und fortan diese Entfremdung austarieren muss. Henri Hüster dekliniert diese These am Hamburger Off-Theater Lichthof anhand verschiedener Texte durch: an Euripides "Bakchen", die sich der Hierarchie der antiken Götterwelt mittels Perversion und Ekstase verweigern. An Roberto Bolaños "Amuleto", in dem die Protagonistin Auxilio von der Toilette aus miterlebt, wie das Militär eine Universität stürmt, und beschließt, in dieser passiven Situation zu verharren. An Bertolt Brechts "Maßnahmen gegen die Gewalt", in der Herr Egge von einem staatlichen Agenten versklavt wird und diese Situation stumm erträgt, um nach dem Tod des Agenten endlich die Frage "Wirst du mir dienen?" zu beantworten. "Da wickelte ihn Herr Egge in die verdorbene Decke, schleifte ihn aus dem Haus, wusch das Lager, tünchte die Wände, atmete auf und antwortete: 'Nein.'" (...)

Aus: Nachtkritik, 11. 1. 2019


Fucking identity politics

Salome – Ersan Mondtag inszeniert am Maxim Gorki Theater Berlin eine Wilde-Bearbeitung von Thomaspeter Goergen

(…) Da macht Claessens aus dem als erotisches Highlight erwarteten Schleiertanz ein abgründiges, müde kicherndes Wackeln im Leibchen. Da bekommt Salome endlich ihren Wunsch erfüllt, den abgeschlagenen Prophetenkopf zu küssen, aber was dann im Schoß einer überlebensgroßen Claessens-Statue liegt, ist dem Kopf des Salome-Darstellers selbst nachgebildet. Wurscht, das grausige Requisit wird ersatzweise geküsst, in einer autoerotischen Wendung. Eine Selbstzerstörung, die dieser zunehmend in die hochkreative Wirrnis driftenden Inszenierung immerhin ein angemessenes Finale ermöglicht. Der fünffache Johannes nämlich bekommt eine cheesy Shownummer zugestanden: "Rettet das Universum, schafft uns Menschen ab!", singt er das Publikum in eine suizidale Stimmung. Um dann sardonisch lächelnd "Endlösung kriegt jetzt endlich 'nen neuen Sinn" zu enden. Einen neuen Sinn. Endlösung. Wahnsinn.

Aus: Nachtkritik, 2. 12. 2018


„Sperrt eure Töchter ein!“

Das Theater ist mehr als weiß, heterosexuell, männlich? Die neue Spielzeit sendet gemischte Signale.

(...) Ja, Trump, Brexit, AfD, alles schlimm – aber gleichzeitig regiert in Frankreich mit Emmanuel Macron ein überzeugter Europäer. Jede Bewegung beinhaltet auch eine Gegenbewegung. Womöglich auch im Theater: Ende Oktober übernimmt der Niederländer Johan Simons die Intendanz am Bochumer Schauspielhaus. Und etabliert dort ein Ensemble, das die multikulturelle Vielfalt des Ruhrgebiets abbildet und keinen klassischen Bildungskanon, mit Schauspielern wie Mercy Dorcas Otieno, Jing Xian, William Bartley Cooper, Sandra Hüller und Mourad Baaiz. Bunt. Anders. Queer. (...)

Aus: kulturnews, 09/2018 (nicht online, PDF auf Anfrage)

 

Hamburgs schönster Abenteuerspielplatz

Die vierten Hallo Festspiele im ehemaligen Kraftwerk Bille in Hammerbrook eroberten den Fluss als öffentlichen Raum zurück.

(...) Es gibt in der Darstellenden Kunst eine lange Tradition des nackten Körpers. Wobei Nacktheit hier fast immer heißt, dass die Darsteller nackt sind, das Publikum bleibt bedeckt. In „Litany for a naked audience“ von Frauke Aulbert und Ann-Kathrin Quednau aber ist diese Trennung aufgehoben, gemeinsam wird eine mobile Sauna besucht, in der die beiden Performerinnen singen: „Voice Piece“ von Joan la Barbara, ein minimalistisches Stück, das weitgehend aus langgezogenen Obertönen besteht und das die Sängerinnen im Extremklima der Sauna an ihre Grenzen führt: die Stimmen brechen, die Töne zittern, das Publikum schwitzt. (...)

Aus: Hamburger Abendblatt, 5. 8. 2018

 

Eine Fassade ohne Haus

Auch Queerness ist bloß eine Kategorie. Aber Tucké Royale ist nicht so leicht zu fassen – ein Porträt

(...) Als Royale fünf war, fiel die Mauer, war die DDR wichtig für ihn? Überraschung: Ja. „Ich war kein Pionier mehr, ich war auch zu jung, dass das ein Thema für mich gewesen wäre“, erzählt er. „Aber auf einer ästhetischen Ebene haben sich diese ,Peter im Tierpark‘-Szenarien eingeprägt. Eine gewisse Melancholie, mit der ich lebe, wurde durch die sehr gefordert. Mir stellt sich durchaus die Frage, wer ich wäre, wenn die Farben und die Kohlegerüche aus den ersten Jahren nicht gewesen wären.“ Eine erste Spur: „Peter im Tierpark“ ist ein Gemälde Harald Hakenbecks aus dem Jahr 1961, das sechs Jahre später als Briefmarke gedruckt wurde und in der DDR insbesondere durch Nachdruck in Schulbüchern enorm populär war. Und vielleicht versteht man die Ästhetik Royales über dieses Bild tatsächlich etwas besser, über die matten Farben, über die realistische Darstellung eines Kindes in einer winterlichen Zoolandschaft. (...)

Aus: Theater heute 07/2018


... Interesse an weiteren, anderen Artikeln, die ich seit Ende der Neunziger geschrieben habe? Auf Anfrage: falk (at) falkschreiber (dot) com